BME-Region Osnabrück/Ostwestfalen-Lippe

Die Leistungsfähigkeit der produzierenden Industrie eines Landes wird maßgeblich durch den ortsansässigen Werkzeugbau bestimmt. Durch seine Position im Produktenstehungsprozess zwischen Produktentwicklung und Serienproduktion hat er maßgeblichen Einfluss auf Innovation, Time-to-market sowie Kosten des Produktionsprozesses.

Die große Nachfrage nach individuellen Produkten steigert den Bedarf an einzigartigen Werkzeugen, die weltweit eingesetzt werden können. 

Der deutsche Werkzeugbau nimmt eine besondere Position unter den Werkzeugbaumärkten der Welt ein und steht für eine exzellente Qualität. Doch durch die steigende Leistungsfähigkeit internationaler Werkzeugbaubetriebe steigt nicht nur der Wettbewerbsdruck auf deutsche Werkzeugbaubetriebe, auch die Möglichkeiten für Einkäufer steigen, da sie Werkzeuge nicht nur günstiger, sondern direkt vom Zielmarkt beschaffen können – „Local for local“. Diese Beschaffung erfordert jedoch eine umfangreiche Marktintelligenz bzgl. der Lieferanten in den unterschiedlichen Märkten.

Neben dem Wissen, wo welche Werkzeuge am besten beschafft werden können, ist auch die Kenntnis der Marktpreise von großer Relevanz. Hierbei steht insbesondere die Frage nach dem Einstandspreis und den Lebenszykluskosten (TCO) eines Werkzeugs im Mittelpunkt.

Um die Kosten für ein Werkzeug abschätzen zu können, benötigen Einkäufer eine anforderungsgerechte Kalkulationssystematik und ein Verständnis für den Werkzeugbau

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